Wandschmuck: Glaube als schmückendes Ideal

Wände besitzen nicht nur in Kirchen eine besondere Bedeutung. In der Kirche stehen die vier Wände gleichsam für die vier Apostel, Johannes, Markus, Petrus und Paulus. Die Wand ist somit Teil des Gebäudes, auf das sich der christliche Glaube gründet. Die Wand besitzt somit in der christlichen Tradition eine große Bedeutung. Auch die Schmückung der Wand mit christlicher Symbolik kommt eine große Bedeutung zu. Ob die Verzierung mit Reliefs oder aufgemalte Szenen christlichen Wirkens, der Glaube ist stets auch auf den Wänden präsent. So jedenfalls stellt es sich in der Kirche dar.

Wandschmuck als Zeichen des christlichen Glaubens

In den heimischen Wänden werden Wände allenfalls mit Bildern verziert. Aber auch die Wand direkt lässt sich verzieren. Dies geschieht beispielsweise mit Wandtattoos. Auch bei dieser Form des Wandschmucks lässt sich christliche Symbolik verwenden. Ob ein Schutzengel für das Kinderzimmer, oder Ikonen des Glaubens auf der Wand, Gott kann in jeder Form Einzug in die eigenen vier Wände halten. Wo der Glauben beheimatet ist, da ist die Kraft und die Liebe nicht fern. Auch dieses Gefühl können Wandtattoos vermitteln. Glaubenssymbolik als Teil der eigenen Wohnkultur ist nicht neu, neu ist aber die direkte Verschmelzung von Symbol und Wand.

Die Wand als Schutz bietende Einheit

Somit verschmilzt die Wand, die Schutz bietet, gleichsam mit der Symbolik des Glaubens. Schutz kann auch durch einen Schutzengel gewährt werden. Wandtattoos lassen sich auch für den Bereich des Betens finden. Ob Bibelsprüche, im Sinne von Psalmen oder aber auch Gleichnisse, Gottes Wort kann in die eigenen vier Wände Einzug halten, ohne an der Wand abprallen zu müssen. Die Glaubenssymbolik durchdringt gleichsam die Wände und durchdringt letztlich die Herzen der Menschen. Einfacher und leichter lässt sich der christliche Glaube nicht transportieren. Kehre vor der eigenen Türe, aber beginne in den eigenen vier Wänden. Mit dem entsprechenden Wandschmuck gelingt dies sehr einfach.

Tags »

Autor: Pfarrer Braun
Datum: Samstag, 3. Dezember 2011 9:29
Diesen Artikel kommentieren .

Kommentar abgeben